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Community Day 2007: Reisebericht Tag 3 und 4 |
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27.Januar 2007
Tag drei bricht für mich um 08:00 Uhr (17:00 Uhr MEZ) an. Um 10:00 soll es wieder auf die Piste gehen also überlege ich mir, was ich bis dahin wohl anstellen könnte. Meine schmerzenden Muskeln und die einladende Badewanne bringen mich da auf eine Idee und kurze Zeit später stürze ich mich auch schon in die Fluten.^^
So gegen 09:00 beschließe ich, mir dann auch mal ein Frühstück zu gönnen und marschiere runter in die Lobby und treffe dort Billard vom Guild Wars Guru. Nach einem kurzen Plausch mache ich mich auf in das hoteleigene Restaurant. Kaum sitze ich, bekomme ich auch schon nen Glas Orangensaft und ne Tasse Kaffee. Der Kaffee wird als eine Tasse berechnet, bekommen tu ich jedoch ne ganze Kanne. Da Seattle die Heimat von Starbucks ist, ist Kaffee allgegenwärtig. Das dürfte im Übrigen auch erklären, warum ich die ganze Zeit kaum müde bin, dafür aber ein leicht nervöses Augenzucken bekomme.^^
Nach ner leckeren Portion Frenchtoast gehe ich wieder in die Lobby, wo auch schon AmunRa, Billard, Sean Ferguson, einer der Autoren bei ArenaNet und obendrein auch Gildenkollege von Billard, mit seiner Frau warten.
Billard teilt uns mit, dass er heute den Tag mit Sean verbringen und danach auch schon abreisen wird. Also heißt es um 10:00 Uhr Abschied nehmen. Der Rest von uns macht sich auf den Weg zum Experience Music Project (EMP). Auf dem Weg dorthin erfahren wir nicht nur, dass es in der Nähe von Seattle einen erloschenen Vulkan, sondern obendrein auch noch viel Wasser gibt. Wir überqueren nämlich einen See, über den hinweg wir einen schönen Ausblick auf die Stadt und die dahinter liegenden Berge bekommen. Auch das Rätsel um die Seven Hills beginnt hier. Dazu später noch mehr.^^
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Das EMP von Oben
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Was sich der Architekt beim EMP-Gebäude gedacht hat, erschließt sich mir nicht so ganz. Es sieht in etwa aus wie ein zusammengeknülltes Stück Papier, das danach in Farbe getaucht wurde. Im Inneren setzt sich dieser Eindruck irgendwie fort.^^ Es handelt sich dabei um ein Museum rund um Musik. Für mich besonders toll: man kann an vielen Dingen rumspielen. So jagen wir ein wenig Strom durch einen Haufen Mönche, was besonders Ezari erfreut.^^
Hochprofessionell vertonen AmunRa, Ezari und ich einen Disneyfilm und wir hätten damit wohl einen Oskar gewonnen, wenn wir nur nicht so grottenschlecht gewesen wären. Nach ein paar Disneyrätseln, Gitarreneinlagen, Trommelsoli und einem Kurs in Scratchen geht es um etwa 14:00 Uhr zum Essen in die "Revolution Bar&Grill" im Erdgeschoss. AmunRa bekommt das amerikanische Jugendschutzgesetz zu spüren und ihm wird Bier verweigert. Denn hier ist trinken erst ab 21 Jahren erlaubt. Aus Sympathie muss Gaile, bevor sie ihr Bier bestellt, ebenfalls ihren Ausweis vorzeigen. |
Ich bestelle mir einen Barbecue-Burger und ne Cola. Gaile bestellt als einzige Bier. Dabei handelt es sich um ein Testpacken. Drei kleine belgische Biere. Ich darf kosten und mir wird im selben Moment klar, dass ich nie wieder belgisches Bier trinken mag. Spülwasser ist da wohl noch gnädig ausgedrückt.
Bevor mein Burger kommt, bekomme ich ein Messer von der Größe einer Machete und ich überlege mir, ob ich ihn wohl erst vorher erlegen muss. Als jedoch das Monsterteil anrückt, verstehe ich wozu das Messer gut ist.^^ Es bietet sich an, den Burger einmal ein wenig kleiner zu machen, damit man ihn auch essen kann. Aber er ist super lecker.
Nach dem Essen heißt es von einem weiteren Mitglied der Gemeinschaft des Ringes... äh... des ArenaNet-Reisetrupps Abschied nehmen. AmunRa muss am Montag wieder arbeiten und durch die Zeitverschiebung wird er erst am Sonntag in Deutschland ankommen. Nach einem tränenreichen Abschied steigt er in seine Limousine und braust davon.
Für den Rest von uns geht es jetzt auf die Space Needle, den großen Fernsehturm von Seattle. Von hier oben hat man einen atemberaubenden Rundumblick auf Seattle. Auf dem Weg nach unten rätselt Gaile immer noch, was die Seven Hills von Seattle sind. Sie kommt auf 5, aber die letzen beiden bekommt sie einfach nicht zusammen. Auch die umstehenden Gäste im Fahrstuhl bekommen es nicht zusammen. Also geht das Rätsel weiter. Noch eine Runde durch den Souvenirshop und es geht weiter.
Zum Abschluss unseres Seattle-Tripps geht es ins Science-Fiction-Museum, was mich besonders freut. Der "Imperial March" aus Star Wars kündigt auch schon an, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Leider ist auch hier, genauso wie im EMP, fotografieren verboten. :(
Nachdem ich einige sehr interessante Informationen bekommen habe, u.a. dass im Roboterhund aus Kampfstern Galaktika ein Schimpanse gesteckt hat oder das der Todesstern nur ne billige beklebte Plastikkugel war, geht es auch wieder zurück zum Hotel.
Auf der Fahrt ruft unser Fahrer seine Mutter an, um sie um die Lösung des Rätsels um die Seven Hills zu bitten und, Oh wunder, sie kann sie tatsächlich alle nennen: Queen Anne Hill, Capitol Hill, Magnolia, First Hill, Crown Hill, Denny Hill und Beacon Hill. Gaile ist endlich zufrieden.^^ |
Die "Space Needle von unten"
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Der Rest von uns beschließt, abends noch eine Runde shoppen zu gehen. Das Hilton bietet einen Shuttle-Dienst an und so machen wir uns zum Square Mall auf, einem gewaltigen Einkaufszentrum. Hier gibt es einen Laden, in dem man sich selber Plüschtiere herstellen kann. Wir entschließen uns, Gaile einen Frosch zu schenken. Nachdem wir ihn mit 5 Herzen ausgestattet haben, wird er mit Watte aufgepumpt und bekommt auch noch ein schickes lila Kleidchen im Elonastil. Wir geben ihr einen Namen, ein Geburtsdatum und alles, was ein Froschmädchen sonst noch so braucht.^^
Dacapflour bastelt einen Footballbär für seine kleine Schwester.
Wir drehen noch eine Runde durch das Zentrum, futtern nen bissel und kaufen Geschenke für die Familien. Später wieder im Hotel angekommen fragen wir uns, wie wir den Frosch wohl zu Gaile bringen können und der Fahrer bietet uns an, das für uns am Montag zu übernehmen. (Nach der freudigen Mail von Gaile hat er das auch getan.^^)
Müde geht es danach für mich ins Bett.
28. Januar 2007
Heute geht es nach Hause. Ich muss erst um 14 Uhr in der Lobby sein, also überlege ich wieder, was ich tun kann. Auch dieses Mal lockt die Badewanne und ich kann mich ihr nicht entziehen.^^
Eigentlich wollte ich noch mal einkaufen gehen, aber die Faulheit siegt. Also bleibe ich im Hotel und schaue ein wenig Starwars Episode 3 und ein paar Comedy-Serien. Zwischendurch gönne ich mir noch mal einen Burger im Hotelrestaurant. Dieser ist zwar ein wenig kleiner als der Burger vom Vortag, aber trotzdem nicht zu verachten. Um 14:30 Uhr holt uns unser Fahrer ab und bringt uns zum Flughafen.
Ich konnte mein Gepäck Gott sei Dank vollständig in meinen Koffer packen, Dacapflour hatte leider nicht so viel Glück. Er musste einen Teil zusätzlich aufgeben und obendrein auch noch seine GW Box zusammenfalten. :(
Wieder beginnt die ewig lange Wartezeit, denn in Amerika muss man 3h vorher da sein. Wieder wird gefuttert, geredet und getippt.

Mein Flieger nach Hause |
Endlich sitze ich im Flieger und ich freue mich noch, dass ich wohl dieses Mal drei Sitze für mich alleine habe. Wie gesagt noch: Denn plötzlich rückt eine Familie mit Mutti, Vati, drei Kindern sowie Oma und Opa an. Nachdem die Viererreihe neben mir gefüllt ist, wird eines der Kinder neben mich gesetzt und Oma und Opa nehmen hinter mir Platz. Opa hatte schweren Schnupfen und Husten, was er mit einem ständigen Rotzgeräusch hinter mir kundtat.
Das nette Kind pflegte dagegen jeden Satz an seine Mutter mit: Mommi, Mommi, Mommi! zu beginnen. Kurz vorm Abflug und ich war schon total genervt. Das waren ja tolle Aussichten. Einziger Lichtblick: Die leere Bank schräg hinter mir.
Doch was ist das? Das blöd drein guckende Pärchen vor mir scheint auch ein Auge drauf zu haben. Ok der Jagdinstinkt ist geweckt. Es heißt sie oder ich. Das Flugzeug hob ab, die Anschnallichter verloschen und schon war mein Gurt gelöst, das Kind zur Seite gekickt und die Bank eingenommen. Der blöde Gesichtsausdruck des Pärchens wurde noch blöder und sie mussten aufgeben. Ich hatte gewonnen. Die Bank gehörte mir.^^ |
Der Flug verlief dann doch recht angenehm und ich hab fast die ganze Zeit geschlafen.
In Heathrow hieß es dann wieder Schuhe aus, Sachen aufs Band, abtasten und wieder rein in die Halle und warten. Na ja ich konnte die Zeit nutzen, um schon wieder was zu essen und nen bissel mit Martin zu chatten. Irgendwie kam mir der Gedanke, ob ich nicht gleich hier bleiben soll, denn am Donnerstag würde es für mich ja schon wieder losgehen.
Der Heimflug nach Deutschland war dann nur noch nen Klacks und ich kam endlich am Montagmorgen in Deutschland an. |
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